Die Kaiserin Marie Therese hat oft ihre vielen Kinder in Miniatur malen lassen, weil sie alle weit weg wohnten und weil die Portraits so klein waren, dass man sie immer mitnehmen konnte.

Außerdem ist das "Portrait en Miniature" eine konkrete und genaue Abbildung einer Person, sehr detailliert als "Erinnerung an die Person selbst".

Die Miniaturen bekamen dadurch ein "höheres Wert", da sie noch in SILBER oder GOLDRAHMEN mit teueren Steinen eingefasst wurden. Außerdem wurden die Miniaturen auch in teueren Schachteln überreicht, die aus Gold oder Silber waren und mit Perlen oder Steinen verziert.

Mit Aquarell Farben und auf Elfenbein - Plättchen konnte man sehr zart malen.

Auch in Amerika, fand diese Art der Malerei "in little" große Beliebtheit.

Zuerst waren in Amerika nur europäische Künstler, die die Miniaturen anfertigten.

Mitte des 17. Jahrhunderts, fing man in Amerika viele Portraits in "Öl" zu malen.

Ein Schotter, namens JOHN WATSON, kam 1715 nach New Jersey und malte das Bild in Miniatur des Gouverneurs von Pennsylvania.

Mitte des 18. Jahrhunderts war Philadelphia wie Boston, ein Kulturzentrum. Wir finden Miniaturmaler wie JAMES PEAL FULTON oder BENBRIDGE.

Aber der beste, bekannte Miniaturmaler des 19. Jahrhunderts war MALBONE. Sein Stil war so zart und perfekt, dass er Geschichte gemacht hat. Malbone arbeitete in Boston, New York, Philadelphia bis Süd Carolina. Sein Stil erinnert an Cosway oder Nicholas Hilliard.

In Baltimore wurde Anfang des 18. Jahrhunderts HENRY BENBRIDGE sehr bekannt.

In Süd Amerika, um 1830 wurde MARIA ESPINOSA PRIETO sehr bekannt. In Bogotá 1796 geboren und dort am 24.2.1883 gestorben. Sehr jung hat er mit SIMÓN BOLÌVAR, dem BEFREIER von Süd Amerika gekämpft und um 1830 ist er sein "Hofmaler" geworden.

Der zarte Ausdruck seiner Portraits, die "perfekte Technik, gleicht fast in den Farben der chinesischen Porzellan der Sung Dynasty.

ER GILT ALS der BESTE MINIATUR MALER von SÜD AMERIKA.

Später hat die "Erfindung der Fotographie" diese Kunst kaputt gemacht.